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Geschichte

Peter u. Josefine Bussmer

Von der Gründung des Unternehmens…

Peter Bussmer, der 1921 geborene Gründer des Unternehmens überlegte sich nach dem 2. Weltkrieg, welche wirtschaftliche Basis für die Zukunft bei einer scheinbar aussichtslosen Gegenwart Erfolg versprechend sein kann. Der Faszination, die von natürlichen Materialien, und allen voran von Naturstein ausgeht, konnte Peter Bussmer nie widerstehen. Er traf eine Entscheidung, die bestimmend und wegweisend für die folgenden Jahre wurde. Er machte sich im erlernten Beruf als Steinmetz- und Bildhauermeister selbständig. Im Jahre 1950 gründete er in Wallhausen bei Bad Kreuznach das Unternehmen Peter Bussmer.

Nach Kräften unterstützt wurde er dabei von seiner ruhigen und bescheidenen Gattin Josefine. Sie war ihm in all den folgenden Jahren nicht nur Ehefrau und Mutter von 3 Kindern, sondern auch seine Gefährtin als Sekretärin, Buchhalterin und Beraterin. Sie wirkte in der Stille und hielt doch alle Geschäftsfäden fest in der Hand.

Die wirtschaftliche Nachkriegsentwicklung benötigte viele Facharbeiter. Handwerkliche Qualitätsarbeit erlangte große Bedeutung und der Wunsch nach einem Eigenheim in Deutschland wuchs bei vielen Familien. Peter Bussmer reagierte prompt und kaufte 1964 ein neues Gelände am Stadtrand von Bad Kreuznach von über 35.000 qm Größe. 1964/1965 begann Peter Bussmer hier zu bauen. Es wurde ein Betrieb nach neuestem technischem Stand, der auch in Zukunft allen Anforderungen gerecht wurde. In dieser Zeit wurde er schon tatkräftig von seiner Tochter Inge und dem späteren Schwiegersohn, Steinmetz- und Bildhauermeister Julius Orben unterstützt. Eine Produktions-/Ausstellungshalle von ca. 5.000 qm sowie Verwaltungsräume, Planungsbüros und eigene Schlosserei, ausgestattet mit den modernsten Maschinen wurde gebaut und eingerichtet. Das Lieferprogramm mit dem PEBU-Zeichen erstreckte sich über handwerkliche Grabmale, Treppenbau, Bodenbeläge in allen Gesteinsarten bis zu Außenanlagen in Naturstein und damals auch noch Waschbeton.

Unterstützt wurde Peter Bussmer nicht nur durch seine Kinder und Schwiegerkinder, sondern ihm stand auch ein kompetenter, verlässlicher und erfahrener Mitarbeiterstamm zur Seite. So konnte er sich verstärkt seinem Hobby widmen, der Weiterentwicklung von freitragenden Treppen, die im In- und Ausland gesetzlich geschützt waren. Peter Bussmer entwickelte die im In- und Ausland patentierte freitragende und wandfreie PEBU-3-Bolzentreppe. Er baute sich einen neuen Partnerstamm von vielen Lizenznehmern auf. Die Produktion speziell der freitragenden, wandfreien PEBU-3-Bolzen-Treppe wurde in ein Partnerwerk in Italien verlegt. Die Organisation lief weiterhin in Bad Kreuznach und zwar über die Schwestergesellschaft FREWA-BAUDEKORATION. Die Erzeugnisse von Peter Bussmer waren und sind unter dem Firmenzeichen PEBU im In- und Ausland in der Fachwelt ein Begriff.

Um sich dem Trend der Zeit anzuschließen, wurde der Treppenbau erweitert. Außer Natursteintreppen wurden und werden nun auch Holz- und Stahltreppen angeboten, die von namhaften und erfahrenen Zulieferfirmen produziert und montiert werden.

1984 entschied sich Peter Bussmer zusammen mit seiner Gattin, den Kindern die Geschäftsführung zu überlassen und trat in den wohlverdienten Ruhestand ein. Diesen konnte er noch viele Jahre bei bester Gesundheit genießen. Leider ist er im Sommer 2005 verstorben.

1984 trat die Tochter Petra Bussmer und 1994 der Enkelsohn Marco Orben, ebenfalls Steinmetz- und Bildhauermeister in die Firma ein. Mit Marco Orben begann die 3. Generation der Unternehmensführung.

… bis in die heutige Zeit

Im Jahre 2001 ergab sich eine einschneidende Veränderung. Der Sohn von Peter Bussmer mit Ehefrau schied aus der Firma aus und die Firma bekam einen neuen Namen: Bussmer & Orben. Seither wird die Firma Bussmer & Orben GmbH & Co.KG von Julius Orben gemeinsam mit seiner Frau Inge, dem Sohn Marco Orben sowie Petra Bussmer geführt. 19 Mitarbeiter unterstützen sie bei der täglichen Abwicklung des Natursteinbetriebes. Besonderen Wert legt das Familienunternehmen nach wie vor auf die professionelle Planung und Ausführung, um den Kundenwünschen gerecht zu werden. Vor allem der exklusive Innenausbau sollte im Vordergrund stehen.

Nun war es dringend erforderlich, das gesamte Erscheinungsbild zu überarbeiten. 2002 wurden die veralteten Ausstellungsräume neu gestaltet und erweitert. Die Halle erhielt einen neuen, frischen Anstrich und der Fuhrpark ein einheitliches Design. Aufgrund von eindringender Nässe auf dem Flachdach musste auch ein neues Vordach errichtet werden. Alles in allem erstrahlt die Firma in neuem Glanz.

2003 wurde die „Erlebniswelt Stein“ eröffnet. Im Natursteingarten findet man dekorative Naturstein-Brunnen, ausgesuchte Gartenfindlinge und Säulen. Marco Orben begleitet den Kunden bei der Auswahl, der Gestaltung, der Wahl der Technik bis zur Montage eines Brunnens mit individueller Steindekoration des Gartens. Ein Natursteinbrunnen mit und ohne Bronzefantasien verzaubert jeden Garten und eine schön gestaltete Steinbank lädt zu jeder Jahreszeit zum Verweilen ein.

Um dem Leistungsanspruch und der Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten gerecht zu werden, wurde 2005 eine neue computergesteuerte Brückensäge angeschafft und der Produktionsablauf komplett umgestellt.

Es ist nun möglich, verschiedene Ideen für den exklusiven Natursteinausbau zu zeigen. FASZINATION NATURSTEIN ist der neue Slogan! Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Das Knowhow des Unternehmens und die große Palette des Angebotes bietet für jede Situation die passende Auswahl. Bodenbeläge, Treppen, Küchen-Arbeitsplatten oder Kaminabdeckungen erhöhen den Wohnwert ebenso wie Wandverkleidungen, Waschtischplatten und Duschtassen im Bad. Auch ein ansprechender Hauseingang und die Gestaltung der Terrasse oder Außenfassade gehören dazu. Aufgrund der guten Infrastruktur beliefert und montiert die Firma Bussmer & Orben ihre Erzeugnisse in einem weiten Umkreis und ist im Grabmalbereich auf rund 80 Friedhöfen vertreten.

Beispiellos in weitem Umkreis ist auch die große Ausstellungsmöglichkeit in der Produktionshalle. Es sind ständig ca. 30 verschiedene Natursteinarten als Rohtafeln in verschiedenen Stärken und Bearbeitungen an Lager. So kann der Kunde sich „seinen“ Naturstein reservieren! Die Ausdruckskraft des Natursteins ist so viel leichter erkennbar, als aufgrund kleinerer Musterstücke.

Genauso beeindruckend ist das ca. 3.000 qm große Ausstellungsgelände im Freibereich, das auch samstags und sonntags ganztägig geöffnet ist. Außer den zahlreichen Brunnen, Wasserspielen, Stein- und Bronzefantasien zeigt es dem Besucher exzellente und vielfältige Grabmalkunst. Diese wird derzeit mit neuen Mustergräbern ergänzt, die individuell gestaltete Grabmale, Einfassung und Teilabdeckplatten zeigen.

Hier wird schnell ersichtlich, was es mit der „Faszination Naturstein“ auf sich hat.